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Die Shirazi Katze ( read in english )

Im 16ten Jahrhunder wurden die Shirazi Katzen wieder zurück in ihre Heimat Persien (Iran) gebracht. Dort wurden sie nicht zu den heute bekannten Perserkatzen weitergezüchtet, sondern behielten ihre ursprüngliche Form. Diese ist zwar der Perserkatze ähnlich, unterscheidet sich jedoch in folgenden Punkten:
Das Fell besteht aus zwei Schichten und kann in einigen Fällen eine Länge von 13cm erreichen. Es sollte zwar regelmäßig gebürstet werden, verfilzt jedoch nicht so, wie die Haare der Perserkatze.
Die Nase ist deutlich ausgebildet und nicht wie bei der Perserkatze weggezüchtet. Der Gesichtsausdruck wirkt dadurch freundlicher und die Katze hat nicht die gesundheitlichen Atem- und Augenprobleme, wie sie von manchen Perserkatzen bekannt sind.

Shirazikatzen sind Menschenbezogen und sehr schmusebedürftig. Sie haben ein ausgeprägtes Ruhebedürfnis und schlafen gerne und lang. Wie jede Katze haben sie allerdings auch einen starken Spieltrieb, den sie in den wachen Momenten auskosten und auch gerne mal an Gegenständen herauf klettern oder drauf springen. Die Katze ist für die Wohnungshaltung geeignet und benötigt kein großes Revier. Die Haltung ist sowohl mit Artgenossen, als auch in Einzelhaltung möglich - wobei sie hier viel Zuwendung vom Menschen erwartet.

Die meisten Shirazis haben cremefarbenes Fell und bernsteinfarbene Augen. Es sind allerdings auch andere Farbprägungen, wie z.B. Silber, Weiß oder Orange anzutreffen.
Bisher ist die Rasse der Shirazi in Deutschland nicht eingetragen, daher sind diese Katzen auch nicht mit Stammbaum bzw. Papieren zu bekommen. Nur sehr wenige Exemplare werden mittlerweile in Europa von Liebhabern gezüchtet.
In Ländern wie Ägypten, Iran, Libanon zählen sie zu der beliebtesten Rasse und werden von meist wohlhabenden Familien gehalten.

Die Shirazi ist eine stolze Katze, die ihrem Besitzer viel Liebe entgegenbringt und diese auch erwartet. Sie ist durchaus kinderlieb, die Kinder sollten jedoch verantwortungsvoll und sanft mit ihr umgehen.
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